Ökonomisches Denken in ökologischen Grenzen - Ökologische Makroökonomie in der Diskussion

Nicht nur die Finanzkrise, sondern auch die Zunahme ökologischer Krisen führen zu einer Kritik an etablierten ökonomischen Theorien. Neue und innovative Denkansätze wie die Ökologische Ökonomie versprechen interessante Lösungsmöglichkeiten, spielen aber gleichwohl nach wie vor eine Nebenrolle in der wissenschaftlichen Diskussion. Daher setzte sich die FUTURE LECTURE am 9. Jänner 2014 an der WIRTSCHAFTSUNIVERSITÄT WIEN mit Denkansätzen der Ökologischen Makroökonomie auseinander.

Diese Future Lecture sollte in einem innovativen und partizipativen Format in das Forschungs- und Praxisfeld der Ökologischen Ökonomie einführen und aufzeigen, vor welchen Herausforderungen die heutige Gesellschaft steht und was das für die ökonomische Theorie bedeutet. Die Forderung nach einer Reduktion des Ressourcenverbrauchs ist mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die Herausforderungen, die dadurch entstehen können – zum Beispiel in Bereichen wie Arbeit oder Innovation – werden vom ökonomischen Mainstream oft mit einem Verweis auf technologischen Fortschritt ignoriert.

Mit einer Mischung aus wissenschaftlichem Input, Dialog und Diskussionen in Kleingruppen haben sich die TeilnehmerInnen interaktiv mit Themen der Ökologischen Makroökonomie beschäftigt, Herausforderungen wurden aufgezeigt und mögliche Lösungsansätze beleuchtet.

Prof. Dr. Sigrid Stagl (Ökologische Ökonomin an der WU), Fred Luks (Leiter des Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeit an der WU), Ines Omann (Nachhaltigkeitsforscherin) sowie das FUTURE LECTURE-Studierenden-Team haben inhaltlich und moderierend durch den Abend geführt. „Learning Outcome“ dieser FUTURE LECTURE war es, einen Einblick in die Welt der Ökologischen Makroökonomie zu bieten und zum weiteren Nachdenken und Diskutieren anzuregen.

Fotos der FUTURE LECTURE III 2013

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